Mittwoch, 14. August 2013

Sex sells !

Das Werk "The holy fame" ist das Neuste aus meinem Skizzenbuch. Es ist eine Collage aus mehreren Materialien, Schichten und Techniken, wie beispielsweise Buntstift, Glittergel, Papier und Tusche. Es stellt eine Madonna in aufreizender Pose und freizügiger Kleidung dar. Damit möchte ich nicht in erster Linie die Kirche oder christliche Religion kritisieren und/oder verurteilen, sondern möchte damit aufzeigen, dass in unserer heutigen Gesellschaft der weibliche Körper noch oft als Sexsymbol und eine perfekte Figur als Statussymbol gilt. Es werden Werte wie Macht, Manipulation, Schönheit und Reichtim (meist durch die Medien suggeriert) "heilig" oder "ruhmhaft" gesprochen, anstatt tugendhafte Werte wie Gerechtigkeit, Mitgefühl oder Freundlichkeit. Dieses verschobene Bild der "Berühmtheit" möchte ich in diesem Werk Ausdruck verleihen.



Donnerstag, 1. August 2013

Neue Werke...

....aus meinem Skizzenbuch

 

Endlich kann ich euch wieder neue Werke aus meinem Skizzenbuch präsentieren, sogar mit einer digital bearbeiteten Version.



Krieger des Lichts
Think


Trash





Mittwoch, 10. Juli 2013

Verkaufe mein Werk

Verkaufe mein Werk "Das europäische Verdauungssystem" aus der Ausstellung Europa im Cluster für 1200 €. Wer interesse hat oder jemanden kennt, der sich für das Bild interessiert, bitte melden unter:

franzi-habibi@gmx.de



Acryl auf Baumwollstoff in den Maßen von etwa 180 x 160 cm.
Kräftige, flächenhafte und deckende Farbn mit collagenelementen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Neues von der Ausstellung

Hier noch ein paar Fotos und die wichtigsten Infos zur aktuellen Gemeinschhaftsausstellung von mir und Franziska Kilger


Ausstellung im Rahmen des Festivals "ARTLeipzig" in der Markranstädter Straße 4 in 04229 Leipzig, vom 02. bis 07.Juli 2013, Dienstag um 12:00 bis Sonntag um 20:00

Gezeigt werden Portraitmalerein von Franziska Kilger und Illustrationen von Franziska Schlegel

Öffnungszeiten: täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr

zu erreichen mit der Straßenbahnlinie 3 bis Markranstädter Str. - 100 m Fußweg










Freitag, 28. Juni 2013

ARTLeipzig - Festival für zeitgenössische Kunst

Im Rahmen der Veranstaltung "ARTLeipzig - Festival für zeitgenössische Kunst" stellen die Künstlerin Franziska Kilger und ich gemeinsam in der Markranstädter Straße 4, in 04229 Leipzig, aus.

Franziska Kilger ist eine wundervolle Portraitmalerein, mit einem zauberhaften und unverwechselbaren Stil. Mehr Einblicke zu ihren Kunstwerken findet ihr hier: 

http://www.francis-arts.de/
http://sommervoegel.blogspot.de/

Die Erstveranstaltung ARTLeipzig – Festival für zeitgenössische Kunst
findet vom 2. Juli bis 7. Juli 2013 in Leipzig statt.
Sie bildet eine Parallelveransttaltung zu den WorldSkills 2013, eine Weltmeisterschaft
der Berufe aus der ganzen Welt in 46 Disziplinen, die, unter der Schirmherrschaft von
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, auf dem Gelände der Leipziger
Messe statt finden.

* Zeitraum der Ausstellung: 02.-07. Juli 2013
* Öffnungszeiten: täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr
* in der Markranstädter Straße 4, in 04229 Leipzig
* zu erreichen mit der Straßenbahnline 3 bis Markranstädter   Straße - 100m Fußweg

Links:


Wir würden uns riesig freuen, zur Ausstellung zahlreiche Besucher begrüßen zu können und kreative
Gespräche zu führen :o)!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Der erste Streich...


Fuck the System


Dieses Bild begann als Vorskizze in meinem Skizzenbuch. Doch ich hab Stück für Stück weiter daran gearbeitet und ohne zu merken, ist wieder ein gesamtes Werk daraus geworden.  Zum Glück hat es aber seinen Scribble-Charakter nicht ganz verloren und ich werde es später in Großformat umsetzten.




.... Und der Zweite folgt sogleich.

 

Nymphen


Das gleiche Prinzip, ein anderes Bild. Bei diesem Bild verwandelte sich die Vorskizze auch nach und nach immer mehr zu einem Ganzen.  Dabei wollte ich einen vollkommen gegensätzlichen Stil verwenden und mich in Aquarellmalerei probieren und verbessern. Hier das Ergebniss.



Natürllich konnte ich es mal wieder nicht lassen und habe mit dem Bild am PC herumexperimentiert.

Mal sehen was noch so aus den Bildern wird :)

Donnerstag, 6. Juni 2013

„Das europäische Verdauungssystem“

Ausstellung: "Europa im Cluster"




„Das europäische Verdauungssystem“ 


Franziska Schlegel



Das Werk „Das europäische Verdauungssystem“ in Acryl auf Baumwollstoff in den Maßen von etwa 160 x 180 cm von Franziska Schlegel zeigt einen überdimensional großen und schweren, von Fett aufgedunsenen, schwammigen menschlichen Körper, der in einem kargen, leeren Raum schwebt.
Dieser Körper verschlingt gierig alle natürlichen, kulturellen und menschlichen Ressourcen, die er, gleichsam wie ein Strudel in sich aufsaugt. Durch die Verdauung dieser sozialen und im Doppelsinn Wert-vollen Ressourcen versorgt der menschenähnliche Fettkörper seine, für ihn lebenserhaltenden (Staats)Organe und seinen übersättigten Quellkörper mit den besten (Nähr)stoffen.
Die Dramatik liegt in der Produktion  der Stoffwechselendprodukte, denn der erbärmliche Rest dieser Verdauungsprozedur ist die blöde Scheiße, die wir in unserer heutigen Gesellschaft ertragen bzw. schlucken müssen.
Stilistisch arbeitete die Künstlerin plakativ und provokant, was durch Effekte zwischen verschiedenen Collagen und Fragmenten und der (comicartigen) Malerei  verstärkt wird. Durch das Auftragen kräftiger, flächenhafter und deckender Farbe erhält das Werk seine Gesamtwirkung.


Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Bildunterschrift hinzufügen








Europa im cluster

Ausstellung:

 

EUROPA IM CLUSTER


24.05. – 15.06.2013

Mi.-Fr.: 15 – 21 Uhr

Sa.-So.: 13 – 21 Uhr


Ehemaliges Kaufhaus Held,
Demmeringstraße 84/
Ecke Merseburgerstraße
Leipzig-Lindenau


Die Ausstellung zeigt 28 miteinander verwobene
Kunstwerke und theoretische Arbeiten von 17 jungen Menschen aus Leipzig.
Eine Gruppe hat sich vor über einem Jahr aufgemacht, die europäische Gegenwart
über verschiedenste Zugänge und Ausdrucksformen zu reflektieren. Über die EU als
wirtschaftlich-politisches Projekt hinaus wurden die europäischen Geschichten von
Fortschritt und Expansion und daraus entstandene Strukturen und Denkweisen
kritisch beleuchtet.

Die Ausstellung präsentiert Bilder, Installationen, Performances, Objekte und
natürlich Cluster. Das Format der Ausstellung vereint Kunst und Theorie und spannt
ein weites Netz zwischen den Disziplinen. Der entstandene Raum - Ergebnis der
Individuen und doch Frucht des gemeinsamen Projektes – ist mehrdimensional
erfahrbar und offen für die Assoziationen der BesucherInnen.
Die Ausstellung wird flankiert von einem Rahmenprogramm mit
Vorträgen, Workshops und Aufführungen (siehe unten).

Außerdem: Cafe-Betrieb, VoKü, Interaktionen- Aktuellen Infos auf der Webseite! 

www.Europa-Cluster.net


Jeden Samstag und Sonntag, 17 Uhr:

Cluster-Gänge

Ein Rundgang durch die Ausstellung der die Verbindungen zwischen den Arbeiten in
den Vordergrund stellt und viel Raum für Diskussion und Fragen lässt.

Ein Projekt im Zusammenhang der Autodidaktischen Initiative:

www.adi-leipzig.de


Programm:


Fr 24.05. 18 Uhr: 

Vernissage mit einer Gastrede von Andrea Lorz über das
Kaufhaus Held, Musik von Chrissi Gundermann, Erfurt und Leipziger Djs.

Mi 29.05. 18 Uhr: 

“Europas Herausforderung: Die Dekolonisierung des
Bewusstseins” – Vortrag mit Joachim Zeller, Historiker aus Berlin.

So 02.06. 13 Uhr: 

“Da legst die nieder” – Hands-on-Einführungsworkshop in
unterschiedliche Ästhetiken des emanzipatorischen Theaters mit Merle Heinrich,
Berlin.

So 02.06. 17 Uhr: 

Griechische Tänze – Vorführung der Tanzgruppe des
Griechenhaus Leipzig e.V.

Mo 03.06. 15 Uhr: 

Stadtrundgang mit der Gruppe “Konsum Global”. Treffpunkt:
Nikolaikirchhof.

Mi 05.06. 19 Uhr: 

“Europäische Föderation oder Demokratischer Konföderalismus?”
– Lesung mit dem Kulturverein Mesopotamien e.V.

Do 06.06. 21 Uhr: 

Konzert “Hisztory” - Vagabond-Country-Folk mit anschließender
Jam Session.

Fr 07.06. 19 Uhr: 

“Was ist Geld?” - Vortrag von Karsten Köhler,
Sozialwissenschaftler aus Leipzig.

Sa 08.06. 14 Uhr: 

“Verdammt lang her? Koloniale Vergangenheiten und
Gegenwarten in Leipzig” – Workshop des Landesfilmdienst Sachsen und der AG
Postkolonial.

So 08.06. 19 Uhr: 

Diskussion zur neuen europäischen Protest-Bewegung mit der
Gruppe Acampada.

So 09.06. 15 Uhr: 

„Know your colonial history!“ – Stadtrundgang mit der AG
Postkolonial. Treffpunkt an der Fontäne im Clara-Zetkin-Park (Anton-Bruckner-Allee).

So 09.06. 19 Uhr: 

“Asylmonologe” – Dokumentarisches Theater der Gruppe Bühne
für Menschrechte e.V.

Do 13.06. 17 Uhr: 

Was macht unser Elektroschrott in Afrika? – Interaktiver Vortrag
von Kaska und Jo.

Sa 15.06. 19 Uhr: 

Finissage mit Djane Naroma.

Dienstag, 16. April 2013

Die formvollendete Weiblichkeit in Gold

Eine sehr gute Freundin von mir hat in ihrer Schwangerschaft einen Gipsabdruck von ihrem Bauch machen lassen, den ich verziert habe. Es sollte kein buntes Kindermotiv werden, sondern ein elegantes und klassisches Bild, dass die göttliche und erotische Weiblichkeit einer Schwangerschaft darstellt. Dieses habe ich mit Braun-, Gold- und Kupfertönen in Acryl und Tusche erzeugen können. Über der, mit schwarzer und brauner Tusche gemalten Blumenwiese, erstreckt sich ein filigraner Baum, eine Art Lebensbaum, an dessen Äste und Zweige alle Besucher, die dem Neugeborenen Glück wünschen wollen, mit Stempel ihren Fingerabdruck hinterlassen können.


  






Samstag, 13. April 2013

Es werde Licht !



oder auch:

Vor die Erleuchtung haben die Götter die Katastrophe gestellt



Eine Auftragsarbeit hat mich mal wieder zum Lampenbemalen animiert. Doch dieses Mal habe ich nicht, wie üblich, eine Papierlampe bemalt, sondern eine Kugellampe aus Glas. Das war nicht so einfach, aber durch ausprobieren hat es doch funktioniert. Ich möchte euch gerne in ein paar Schritten erklären, wie aus der weißen, kargen Kugellampe ein leuchtendes und farbiges Einzelstück geworden ist.



Schritt 1:


Grundierung
Nachdem die Kugellampe von Schmutz und Fett befreit wurde und somit eine saubere Oberfläche zum Arbeiten entstand, mischte ich mir das Violett aus Acrylfarbe zusammen und wollte von unten (Öffnung der Lampe, in der später die Fassung sitzt) nach oben eine Grundierung legen. Doch leider war die Oberfläche so glatt, dass die Acrylfarbe darauf nicht richtig haften blieb und jedes Mal beim Auftragen von neuer Farbe, die etwas ältere, getrocknete Schicht sich verschob. Aber glücklicherweise ergab dieses Problem einen ganz guten Effekt. Damit aber im Gesamten ein besserer Übergang der Farbigkeit entsteht, trug ich noch farbige Tusche auf, sodass die Farben ineinander verlaufen konnten. Den oberen Teil der Lampe ließ ich weiß.




Schritt 2: 


Farbschichten
Als die erste Schicht getrocknet war, begann ich mit dem Hintergrund der Tuschewiese. Ich ließ am unteren Rand der Lampe mit einer Pipette schwarze, dickflüssige, wasserresistente Künstlertusche tropfen und nach unten laufen. Dadurch trafen sich natürlich alle Linien am obersten Punkt der Lampe. Darum musste ich die überschüssige Farbe entfernen und noch ein Mal mit der farbigen Tusche nachkorrigieren. Dabei musste ich aufpassen, dass ich die dabei nassgewordene erste Schicht sich nicht wieder verschob. Als ich das Problem beseitigt hatte, ließ ich das ganze wieder trocknen. Dadurch entwickelten sich mehrere Schichten von Farbe, die eine besonders spannende Wirkung auf dem Glas erzeugen.


Hintergrund
  

Schritt 3:

 
Farbschichten
Um die untere Hälfte der Kugel, die sehr dunkel und drückend wirkte, etwas aufzuhellen und mehr Ausgleich zu erhalten, benutze ich für den Vordergrund eine besondere Acrylfarbe; schimmerndes Metallic-Kupfer. Die Farbe war sehr dick und deckte dadurch auch ganz gut. Ich musste natürlich wieder sehr vorsichtig sein, damit ich die anderen Farbschichten nicht wieder einriss. Diese spezielle Farbe kam erst beim Trocknen richtig zur Geltung.




Vordergrund


Schritt 4: 


Als Abschluss sprühte ich die Kugellampe mit glänzendem Acrylfirnes ein, was die Farbe und das Motiv vorm Verblassen und vor Staub und Schmutz schützt. Außerdem bekommen dadurch die Farben eine besondere Leuchtkraft. Trotzdem sollte man beim Reinigen der Lampe sehr vorsichtig sein.

Mein Fazit: Eine Menge Arbeit, mit ungewollten Komplikationen, die letztendlich zu einem außergewöhnlichen Resultat führten. Jedoch ist eine Kugellampe, mit einer rauen und matten Oberfläche, sicherlich einfacher zu gestalten, da die Farbe daran besser haften bleibt.


fertige Lampe
  

angeschaltete Lampe im Dunkeln
Lampe mit Schwarzlicht